Der neun Anlagen umfassende Windpark der Berliner Stadtwerke bei Albertshof unweit von Bernau (Brandenburg) ist fertig. Nach knapp fünfmonatiger Montagezeit stehen die bis zu 212 Meter hohen Anlagen und speisen Ökostrom ins Netz, heißt es in einer Pressemitteilung.
Mit 38,7 Mio. Euro handelt es sich um die bisher größte Einzelinvestition des Kommunalversorgers. Dessen Kapazitäten für Windanlagen haben sich mit dem Projekt verzweieinhalbfacht. Mit 13 Windrädern und einer Beteiligung an einem Windpark verfügt das landeseigene Berliner Unternehmen jetzt über 51 MW Wind-Leistung.
Fast 31.000 Haushalte werden versorgt
Der neue Stadtwerke-Windpark verdichtet die Nutzung in dem Windeignungsgebiet. In diesem haben sich zuvor bereits mehr als 50 Anlagen unterschiedlichster Größe und Alters gedreht. Die neun neuen Türme mit ihren zusammen 31,05 MW Leistung. Sie stellen damit eines der größten 2020 bundesweit onshore gebauten Projekte dar, heißt es.
Mit den neun Albertshofer Anlagen versorgen die Stadtwerke fast 31.000 Haushalte mit Windstrom. In Albertshof sei es durch Verdichtung eines bestehenden Windparks, durch Verzicht auf maximale Bauhöhen und durch Kooperation mit den benachbarten Gemeinden gelungen, eine Akzeptanz für das Projekt zu erreichen.
Stadtwerke setzen künftig auf Repowering
Die Leistung des neuen Windparks von 31,05 MW könne 3.881.250 LED-Lampen mit jeweils 8 Watt (entspricht einer 75 Watt-Glühbirne) hell leuchten lassen, heißt es. Künftig wollen die Stadtwerke vor allem auf "Repowering" setzen. Das heißt, den Neubau von Anlagen auf Standorten alter, aus der EEG-Förderung gefallener Windräder. (jk)



