Das Feuer war nach drei Stunden gelöscht, die Stromversorgung lief nach etwa sechs Stunden wieder (Symbolbild).

Das Feuer war nach drei Stunden gelöscht, die Stromversorgung lief nach etwa sechs Stunden wieder (Symbolbild).

Bild: © luckybusiness/AdobeStock

Wegen eines Feuers in einem Umspannwerk in Waren an der Müritz mussten am Dienstagmorgen rund 4000 Haushalte ohne Strom auskommen. Der Brand war am frühen Morgen in der Anlage des Regionalnetzbetreibers E.dis Netz GmbH (Fürstenberg) an der Bundesstraße 108 ausgebrochen, wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg sagte. Den Schaden schätzte der Netzbetreiber nach ersten Untersuchungen auf etwa 500 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Feuerwehrleute konnten den Brand zügig löschen. Ein Defekt soll Teile eines Umspannwerkes in Waren an der Müritz in Brand gesetzt haben.

Betroffen vom Stromausfall waren Teile der Stadt Waren, wo aber schon nach einer Stunde wieder Energie floss. Bei mehreren Gemeinden dauerte der Ausfall mehrere Stunden, soll aber laut e.dis inzwischen durch Umschaltung auf drei andere Umspannwerke behoben sein.

Zu den Betroffenen zählten unter anderem Mobilfunknetzbetreiber und die Gemeinde Grabowhöfe, wo es auch einen Tiergarten gibt. Polizei und Netzbetreiber vermuten bisher einen technischen Defekt in einem Anlagenteil als Brandursache. Der Brand in der sogenannten Mittelspannungsanlage wurde laut e.dis gegen 3.23 Uhr gemeldet. Das Feuer war nach drei Stunden gelöscht, die Stromversorgung lief nach etwa sechs Stunden wieder für alle Abnehmer. Die Bundesstraße musste zeitweise gesperrt bleiben. (sg)

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