Der Preisverfall auf dem Strommarkt lässt auch das Guthaben auf dem EEG-Konto schrumpfen. Nach einem weiteren negativen Saldo im Januar in Höhe von 58 Millionen Euro sank der Kontostand erstmals seit April vergangenen Jahres wieder auf weniger als 15 Milliarden Euro.
Ausschlaggebend für den Rückgang, der sich seit September manifestiert, sind die stark gesunkenen Einnahmen aus der Vermarktung EEG-geförderter Anlagen. In der Spitze erzielten die Übertragungsnetzbetreiber dadurch im August zwei Milliarden Euro. Im Januar waren es dagegen lediglich 140 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 93 Prozent.
EEG-Konto gefüllter als zu Kriegsbeginn
War das Guthaben noch im August auf 17,4 Milliarden Euro gewachsen, nahm es in den Monaten danach durchgehend ab und erreichte Ende Januar einen Wert von 14,993 Milliarden Euro.
Damit ist das EEG-Konto aber noch immer deutlich gefüllter als vor Kriegsbeginn in der Ukraine im Januar. Damals meldeten die deutschen Übertragungsnetzbetreiber ein Polster von 12,7 Milliarden Euro. (aba)



