Die Gelder aus dem grünen Schuldschein sichern Enercity die langfristige Finanzierung des Windparkausbaus. Ein Teil des Darlehens wird unter anderem für die Erweiterung des Windparks Klettwitz in Brandenburg verwendet.

Die Gelder aus dem grünen Schuldschein sichern Enercity die langfristige Finanzierung des Windparkausbaus. Ein Teil des Darlehens wird unter anderem für die Erweiterung des Windparks Klettwitz in Brandenburg verwendet.

Bild: © Enercity

Die Enercity will ihre Stromproduktion bis 2030 zu 85 Prozent über Erneuerbare decken, hierfür hat der Versorger nun einen entscheidenden Schritt gemacht und 60 Windparks mit einer Gesamtleistung von 365 MW gekauft. Das Windkraftportfolio umfasst damit 712 MW.

Die Onshore-Anlagen liegen zum Großteil in Küstennähe im Nordwesten Niedersachsens, aber auch in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen einige der Anlagen. Es handle sich laut Enercity um einen recht jungen Anlagenbestand, der unabhängig davon über ein hohes Repowering-Potenzial verfügt. Die Windparks werden jährlich etwa 767 GWh Strom für die Hannoveraner erzeugen und in Kombination mit anderen Erneuerbaren-Technologien die Hälfte der Enercity-Stromerzeugung „grün“ machen.

Portfolio-Management bleibt beim Alten

Die bisherige Eigentümerin, die Noderland-Gruppe aus Ostfriesland gehört zu den Pionieren der Windkraft in Deutschland und hat das Portfolio seit Anfang der 1990er Jahre sukzessive aufgebaut. Die Portfolio-Verwaltung wird auch künftig vom bestehenden Standort Westerholt in Niedersachsen mit dem bestehenden Mitarbeiterstamm erfolgen. Noch steht der Deal unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.  (lm)

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