30 neue Wettbewerber sind im vergangenen Jahr in den deutschen Energiemarkt eingestiegen. Die Wettbewerbsintensität im Vertrieb hat deshalb rotz erkennbarer Konsolidierungstendenzen wieder zugenommen. Unterm Strich ist die Anzahl der Stromanbieter netto um 13 gestiegen. Das zeigt der aktuell erschienene EnergieMarktReport 2021 von Kreutzer Consulting und Verivox.
Die Erhebung zeigt sowohl bei der Gesamtanzahl der Stromanbieter als auch bei der Anzahl der Markteintritte im Jahr 2020 einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr auf. Zu den prominentesten neuen Anbietern zählen laut Pressemitteilung dabei Unternehmen mit innovativen, digitalen Geschäftsmodellen wie Tibber und Stromee, aber auch Octopus Energy.
Ein Schwerpunkt liegt auf lokalen Plattformen
Die Studie zeigt auch auf, dass die Corona-Pandemie die Digitalisierung im Energiemarkt beschleunigt hat. Einige Versorger haben spezifische Plattformkonzepte entwickelt und würden nun als Betreiber dieser Plattformen auftreten.
So hätten sich auch neue lokale respektive regionale Plattformen entwickelt, die die Daseinsvorsorge in den Mittelpunkt stellen. Als Beispiel hierfür werden die Stadtwerke Trier (SWT) mit der Plattform Portazon genannt. Die SWT haben damit unter anderem einen einen Marktplatz für lokale Einzelhändler und Gastronomen geschaffen. Dieser biete auch Zugriff auf die Auslastung öffentlicher Parkplätze und Ladestationen, den ÖPNV sowie die Energieverträge der Kunden. (hoe)



