Wer 2026 neue Großbatteriespeicher plant, darf sich über bessere Rahmenbedingungen freuen. (Symbolbild)

Wer 2026 neue Großbatteriespeicher plant, darf sich über bessere Rahmenbedingungen freuen. (Symbolbild)

Bild: © phonlaimaiphoto/AdobeStock

Die Enni Energie & Umwelt Niederrhein plant, einen 15 MW starken Batteriespeicher zu errichten, um die regionale Stromversorgung stärker zu flexibilisieren und den Anteil der Erneuerbaren zu erhöhen. Bis zu 13 Mio. Euro hat der Aufsichtsrat des Unternehmens hierfür als Investitionsvolumen freigegeben. Die Finanzierung ist damit gesichert – Herausforderungen drohen jedoch an einer anderen Stelle.

Aktuell läuft die Ausschreibung für die jeweils sechs Seecontainer ähnlichen Module und dazugehörigen Transformatoren. Bis zum Sommer soll spätestens ein Anbieter gefunden und beauftragt werden. Wegen der aktuell großen Nachfrage und der Lieferzeiten von rund einem Jahr wird der Speicher voraussichtlich erst in etwa einem Jahr in Betrieb gehen können.

30.000 kWh Strom können zwischengespeichert werden 

Dann soll die Anlage innerhalb von zwei Stunden rund 30.000 kWh Strom speichern und bei Bedarf jederzeit ins Netz abgeben können. „Damit können wir das Stromnetz auch bei Ausfällen stabilisieren und Überschüsse in den Strommarkt einspeisen“, betont Stefan Krämer, Geschäftsführer der Enni. Errichtet werden soll die Lithium-Ionen-Großbatterie am Standort des Frischholz-Heizkraftwerkes in Moers, das die Enni gemeinsam mit den Stadtwerken Dinslaken betreibt. (lm)

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