Der Energiediscounter Eprimo will seinen Kunden künftig vermehrt Ökostrom aus selbst realisierten Erzeugungsanlagen mit eigener Beteiligung anbieten. Beim Ausbau der Kapazitäten und der Suche nach geeigneten Freiflächen für Solarparks arbeitet die Eon-Tochter nun eng mit der Schoenergie GmbH aus Föhren (Rheinland-Pfalz) zusammen. Beide Unternehmen wollen zukünftig Solar-Projekte gemeinsam verwirklichen, wie Eprimo mitteilt.
Der regenerativ erzeugte Strom soll beispielsweise die Versorgung der eigenen Eprimo-Grünstromcommunity (GSC) mit Ökostrom sicherstellen, heißt es. Offizieller Start der Kooperation war demnach Anfang Mai.
Suche nach Freiflächen
Wie Eprimo erklärt, startet nun Suche nach Freiflächen für den Aufbau neuer Solarparks. Die Eon-Tochter mit Sitz in Neu-Isenburg (Hessen) und Schoenergie bündeln dazu ab sofort ihr Know-how.
So wollen die Partner die reichweitenstarken digitalen Kanäle von Eprimo sowie die Expertise in der Onlineakquise des Unternehmens nutzen, heißt es. Damit wollen die Partner neue Wege bei der Suche nach Freiflächen und beim Ausbau erneuerbarer Energien verfolgen.
Erster eigener Solarpark
Schoenergie bringt demnach die eigene Projektentwicklungsexpertise für Freiflächensicherung und die spätere Betriebsführung der Solarparks ein. Mithilfe der Kooperationspartner könnten Besitzer geeigneter Grundstücke wie Landwirte, Unternehmen oder auch Privatpersonen ungenutzte Freiflächen mit nachhaltigen PV-Projekten langfristig ertragsreich verpachten, heißt es weiter.
Eprimo möchte eigenen Angaben nach künftig vermehrt grünen Strom aus Anlagen mit eigener Beteiligung anbieten. Dazu hat das Unternehmen erst kürzlich Anteile an einem ersten eigenen Solarpark in Biehla (Sachsen) erworben. Weitere PV-Projekte sollen durch die Partnerschaft mit Schoenergie zeitnah folgen. (jk)



