Die Energieversorgung Mittelrhein hat im vergangenen Jahr rund 83 Mio. kWh an Strom in Erneuerbaren-Anlagen im eigenen Netzgebiet erzeugt. Das entspricht einem Plus von sieben Millionen kWh Ökostrom im Vergleich zum Vorjahr. Produziert wurde dieser unter anderem in den Solarparks in Görgeshausen, Hachenburg, Höhn und Mastershausen. Hinzu kommen zwei Wasserkraftwerke in Bad Marienberg und Nauroth und die beiden Windparks in Höhn und Waigandshain.
Beste Bedingungen im Frühjahr
Der ertragreichste Tag für den Sonnenstrom war 2019 der 13. Mai mit rund 103.000 kWh. Am 7. März lief die Windenergie dagegen auf Hochtouren: Mit rund 656.500 kWh war das der produktivste Tag des Jahres für die EVM-Windkraftanlagen. Der beste Produktionsmonat insgesamt war der März 2019 mit rund elf Millionen kWh: "Denn in diesem Monat gab es viel Wind und dazu begann die Sonne mit ihrer Arbeit", heißt es in der Pressemitteilung.
Eigenes Regionalstromprodukt
Die Wasserkraftwerke in Bad Marienberg und Nauroth speisten im vergangenen Jahr 870.000 kWh ins Netz ein. Das ist in etwa 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Grund hierfür war der nicht ganz so trockene Sommer 2019. "Wir werden auch weiterhin in die Produktion von Ökostrom vor Ort investieren und ein Zeichen setzen für Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze in der Region", erklärt EVM-Unternehmenssprecher Christian Schröder.
Die EVM ist aktuell mit mehreren Kommunen in Gesprächen zum Bau weiterer Solaranlagen. Den eigenen Kunden bietet sie seit Kurzem mit dem "evm-Regiostrom" ein eigenes Regionalstromprodukt an. Der Strom für diesen Tarif wird in einem Umkreis von rund 50 Kilometern erzeugt und stammt unter anderem aus dem Solarpark Hachenburg. (hoe)



