Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Bild: © Frank Peter

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat die vom Bund geplante niedrigere Obergrenze für den norddeutschen Windrad-Ausbau kritisiert. "Vor dem Hintergrund der Klimaziele und knapper Flächenverfügbarkeit ist es das falsche Signal, den Ausbau erneuerbarer Energien regional auszubremsen", sagte der CDU-Politiker der "Oldenburgischen Volkszeitung". Schleswig-Holstein teile die Kritik Niedersachsens am Bund und trete dafür ein, "das Netzausbaugebiet, in dem der Windkraftausbau auch in den nächsten Jahren beschränkt werden soll, abzuschaffen".

Von 2020 an sollen in den Küstenländern der Nordsee pro Jahr nur Ausschreibungen für Windräder an Land mit insgesamt 786 Megawatt (MW) Strom zugelassen werden, wie es in einem Verordnungsentwurf der Bundesnetzagentur heißt. Das sind 13 Prozent weniger als bisher (902 MW). Bis 2030 will Deutschland seinen Ökoanteil am Bruttostromverbrauch von derzeit 38 auf 65 Prozent erhöhen. 2050 sollen es dann 80 Prozent sein. (dpa/hil)

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