Strom

Höherer CO2-Preis könnte EEG-Umlage halbieren

Die Bundesregierung diskutiert über einen höheren CO2-Preis, um den Auflagen des Bundesverfassungsgerichts nachzukommen. Agora Energiewende hat nun vorgerechnet, wie sich eine Preissteigerung auf die EEG-Umlage auswirken könnte.
07.05.2021

Die Bundesregierung diskutiert einen höheren CO2-Preis. Für PtX-Technologien könnte sich das durch ein gleichzeitiges Abschmelzen der EEG-Umlage lohnen.

Die Bundesregierung will nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Klimaneutralität bis 2045 und eine deutliche Treibhausgasminderung in den Jahren zuvor. Damit das klappt, soll der CO2-Preis ab 2022 von derzeit 25 Euro pro Tonne auf 45 Euro angehoben werden. Durch die Mehreinnahmen könnte die EEG-Umlage halbiert werden, rechnet Agora Energiewende vor.

Der Think-Tank rechnet durch die Anhebung mit Mehreinnahmen von 4,5 Mrd. Euro. Werden diese genutzt, um die EEG-Umlage zu senken, könnte diese bereits 2022 von derzeit 6,5 Cent auf 2,5 Cent pro kWh sinken. Damit läge die Umlage wieder auf dem…

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