Der Iberdrola-Unternehmenssitz in Bilbao

Der Iberdrola-Unternehmenssitz in Bilbao

Bild: © Iberdrola

Das Energieunternehmen Iberdrola hat am Dienstag mit dem Bau eines zweiten Betriebsgebäudes für Offshore-Windparks in Sassnitz auf Rügen begonnen. Von dort aus werden künftig zwei weitere Offshore-Windparks betrieben, gewartet und überwacht, wie das Unternehmen mitteilte. 2024 soll der Windpark Baltic Eagle in Betrieb gehen, zwei Jahre später der Windpark Windanker.

«Die Errichtung einer weiteren Betriebsstätte ist das klare Bekenntnis des Unternehmens für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern», sagte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte (SPD) laut Mitteilung. Jeder Offshore-Windpark erhöhe die Energieversorgungssicherheit. «Darüber hinaus machen wir uns unabhängiger von Dritten.» Der Bürgermeister von Sassnitz, Frank Kracht, zeigte sich erfreut über den Bau des Gebäudes. «Für uns auf der Insel Rügen sind saisonunabhängige Arbeitsplätze wichtig, um jungen Menschen eine Perspektive bieten zu können.»

Milliardeninvestment für Gigawatt-Windleistung

Die Investitionen für den gesamten sogenannten Baltic Hub werden mit 3,5 Mrd. Euro angegeben. Bis 2026 soll die installierte Leistung mit den beiden neuen Windparks und dem bereits bestehenden Windpark Wikinger mehr als 1,1 GW betragen. (lm/dpa)

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