Billionen staatlicher Corona-Hilfen fließen für die wirtschaftliche Erholung, nun schlägt die Internationale Energieagentur IEA Alarm: Ihren Angaben zufolge werden nur zwei Prozent der Gelder für saubere Energie eingesetzt. Die weltweiten Emissionen des Treibhausgases CO2 dürften deshalb 2023 einen Rekordstand erreichen und in den Folgejahren noch weiter steigen, warnte die IEA am Dienstag in Paris.
Insgesamt hätten Regierungen weltweit 16 Billionen Dollar (13,6 Billionen Euro) mobilisiert, um Bürger und Unternehmen in der Krise zu unterstützen, bilanzierte die Agentur. Rund zwei Prozent - die Agentur sprach von 350 Mrd. Dollar - seien in den Wiederaufplänen für Projekte mit sauberer Energie vorgesehen.
Regierungen müssen handeln
IEA-Direktor Fatih Birol ermahnte die Regierungen, mehr zu tun, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Im Weltklimaabkommen wurde vereinbart, dass die Erderwärmung auf klar unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden soll. (dpa/lm)



