Ein Stromkunde (Symbolbild) prüft seine Rechnung. Die Daten dafür wurden von einem Abrechnungsdienstleister erhoben. Die Insolvenz dieses Geschäftspartners hat jetzt den Stadtwerke Energie Verbund zum Verkauf seiner Strom- und Gaskunden gezwungen.

Ein Stromkunde (Symbolbild) prüft seine Rechnung. Die Daten dafür wurden von einem Abrechnungsdienstleister erhoben. Die Insolvenz dieses Geschäftspartners hat jetzt den Stadtwerke Energie Verbund zum Verkauf seiner Strom- und Gaskunden gezwungen.

Bild: © Petra-Bork/pixelio.de

Beim Stromverbrauch gibt es in Bayern große regionale Unterschiede: Am wenigsten Energie benötigen nach einer Auswertung des Stromkonzerns Eon die Haushalte im oberpfälzischen Weiden und in München. Dort liegt der jährliche Durchschnittsverbrauch bei jeweils gut 2100 Kilowattstunden (kWh), rund 600 weniger als im bayernweiten Durchschnitt. Den meisten Strom brauchen demnach die Haushalte in Mittelfranken mit einem Schnitt von mehr als 2920 kWh.

Stromverbrauch in Städten im Schnitt niedriger

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Mittelfranken von Natur aus verschwenderischer wären als Oberpfälzer oder Oberbayern. Ein entscheidender Faktor ist die Größe der Wohnung, wie das Unternehmen erläutert. In Städten sind die Wohnungen in der Regel kleiner als auf dem Land, wo ein höherer Anteil der Bürger in Einfamilienhäusern wohnt und es weniger Studentenbuden und Ein-Zimmer-Apartments gibt. Deswegen ist der Stromverbrauch in Städten im Schnitt niedriger.

Der Stromkonzern hat bundesweit die Verbrauchsdaten von sechs Millionen Kundenhaushalten ausgewertet. Für Bayern nannte das Unternehmen keine Zahl, doch entfällt auf den Freistaat bei statistischen Auswertungen in aller Regel ein Sechstel des bundesweiten Werts – das entspricht in diesem Fall gut einer Million Haushalte.

Stromverbrauch könnte langfristig wieder steigen

Bundesweit ist der Stromverbrauch laut Eon in den vergangenen Jahren leicht zurückgegangen, weil moderne Elektrogeräte sparsamer sind. Mit dem Vormarsch von Elektroautos, -fahrrädern und -rollern könnte der private Energiebedarf langfristig wieder steigen, sagte Geschäftsführer Wolfgang Noetel. (dpa/hoe)

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