In Schipkau in Brandenburg betreibt Trianel einen Solarpark mit einer Leistung von 9,9 MWp.

In Schipkau in Brandenburg betreibt Trianel einen Solarpark mit einer Leistung von 9,9 MWp.

Bild: © Trianel

Bei der gemeinsamen Ausschreibung von Solar- und Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. April ging die gesamte Ausschreibungsmenge von 200 MW an PV-Projekte. An der Bundesnetzagentur (BNetzA) lag das nicht, es ist schlichtweg kein einziges Gebot für Windturbinen eingegangen. Keine neue Entwicklung wie ein Blick auf die beiden Ausschreibungen im Frühling und Herbst 2018 zeigen.

Auch damals gab es Gedränge an der Sonne, während beim Wind Flaute herrschte. Aktuell gingen 109 Gebote für Solaranlagen im Umfang von über 719 MW bei der Bundesbehörde ein. Damit war die Ausschreibung völlig überzeichnet. Insgesamt konnten nur 18 Gebote mit einer Leistung von knapp 211 MW bezuschlagt werden.

Osten räumt ab

Dabei lagen die Gebotspreise zwischen 4,50 Cent pro kWh und 6,10 Cent pro kWh und damit unter den Vorjahreswerten in Höhe von 4, 65 Cent pro kWh bzw. 5,79 Cent pro kWh. Die Zuschläge verteilen sich vor allem auf den Osten Deutschlands. 59 MW gingen jeweils nach Sachsen-Anhalt und Brandenburg, weitere 48 MW werden in Schleswig-Holstein installiert, gefolgt von 33 MW in Mecklenburg-Vorpommern. Auch Hessen geht mit zehn MW aus der Ausschreibung.

Bezeichnend ist die hohe Anzahl an ausgeschlossenen Geboten: 18 Gebote mit insgesamt 58 MW wurden aufgrund von Formfehlern nicht berücksichtigt.

25 MW von 133 MW bei Biomasse bezugschlagt

Nicht ganz so schlecht wie die Onshore-Ausschreibung lief die Runde für Biomasseanlagen. Allerdings ist hier mit erfolgreichen 18 Geboten und 25 MW noch Luft nach oben. Immerhin waren insgesamt 133 MW ausgeschrieben. Die Zuschlagswerte lagen zwischen 9,53 Cent pro kWh und 16,56 Cent pro kWh. Abgegeben wurden 20 Gebote mit einem Umfang von 27 MW. (ls)

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