Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bild: © fotograf-halle.com/AdobeStock

Die Leag plant gemeinsam mit dem Projektentwickler EP New Energies den Energiepark „Bohrau“. 400 MW förderfreie Solarleistung soll dabei auf den ehemalige Tagebauflächen Jänschwalde entstehen. Die Landwirte, die Flächen der künftigen Solarfarm derzeit bewirtschaften haben nun grünes Licht gegeben.

Die Agrargenossenschaft Heinersbrück und die Landwirtchaftsbetriebe Bauern AG Neißetal haben mit der Leag einen Vertrag über die Nutzungsrechte von Bergbaufolgeflächen zur Errichtung der PV-Anlagen geschlossen. Mit der Agrargenossenschaft Forst, die eine Pächterin der rekultivierten Flächen ist, trifft die Leag extra Vereinbarungen für den Bau von „Bohrau“.

Windpark und zusätzlich 40 MW Photovoltaik geplant

Andreas Huck, Leag-Vorstand für neue Geschäftsfelder betont die Win-Win-Situation, die sich durch den frisch geschlossenen Vertag ergibt: „Mit der heute erfolgten Vertragsunterzeichnung können wir gemeinsam mit unserem Projektentwickler EP New Energies bei diesem großen erneuerbaren Energien-Projekt, das eine Vielzahl an Chancen für die Strukturentwicklung in der Lausitz bietet, die nächsten Planungsetappen angehen. Vor allem bedeutet die Projekt-Kooperation ein zusätzliches Standbein für die Landwirte in der Region,  durch gesicherte Pachteinnahmen und eine extensive Bewirtschaftung der Fläche.“ Gleichzeitig leiste das Projekt einen Beitrag zur Diversifizierung der Tätigkeitsfelder der Landwirtschaftsbetriebe, so Huck weiter.

Mit dem Bau des Energieparks soll 2023 begonnen werden, ein Jahr später soll dann die Inbetriebnahme erfolgen. Neben dem Solarkraftwerk ist auf der Ex-Tagebaufläche unter dem Namen „Forst-Briesnig II“ noch ein 100-MW-Windpark geplant sowie eine 40 MW Solaranlage auf der stillgelegten Aschedeponie in Jänschwalde. (lm)

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