Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) informierte sich als Aufsichtsratsvorsitzender von ABG Frankfurt Holding und der Mainova AG am 8. August über deren Kooperation zum gemeinsamen Ausbau des Mieterstroms aus Sonnenenergie.
Er freute sich: „Seit 2015 haben die beiden Unternehmen zusammen schon rund 160 Photovoltaik-Anlagen mit 3,7 Megawatt Leistung errichtet.“ Die PV-Module erzeugen zusammen 3,4 Megawattstunden Ökostrom im Jahr. Dies entspricht dem Bedarf von rund 1000 Haushalten. Die umweltfreundlichste Erzeugung von Strom aus der Kraft der Sonne spart im Jahr 1650 Tonnen CO2. In den Aktivplus-Häusern der ABG in Riederwald testet Mainova darüber hinaus den Betrieb eines Batteriespeichers in Verbindung mit dem PV-Mieterstrom.
Verbraucher sparen Geld
Mainova pachtet die Dachflächen von der ABG und plant, installiert, finanziert und betreibt die Photovoltaikanlagen aus einer Hand. Dies beinhaltet auch Vertrieb, Messung, Bilanzierung und Abrechnung. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Mieter, denn Mainova trägt die komplette Investition. Die Verbraucher erhalten den vor Ort erzeugten Ökostrom auf Wunsch direkt von Mainova. Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt mit 3500 kWh Jahresverbrauch spart auf diese Weise über 100 Euro gegenüber dem Grundversorgungstarif.
Der umweltfreundlich vor Ort erzeugte und verbrauchte PV-Strom entlastet darüber hinaus die öffentlichen Netze, und es entstehen keine Verluste durch den Transport des Stroms. Wird mehr benötigt als die PV-Anlagen produzieren, übernimmt das öffentliche Netz jederzeit die Versorgung. Kunden, die den Mainova-Mieterstromtarif beziehen, erhalten in diesem Fall regenerativ erzeugten Ökostrom aus Wasserkraft. Umgekehrt wird nicht verbrauchter PV-Strom in das Netz eingespeist. (bh)



