Der neue Windpark entsteht auf der Innenkippe des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain im Landkreis Leipzig.

Der neue Windpark entsteht auf der Innenkippe des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain im Landkreis Leipzig.

Bild: © Rainer Weisflog

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) hat den Windpark Breunsdorf den Stadt- und Gemeinderäten von Groitzsch und Neukieritzsch (LK Leipzig) vorgestellt. Damit leite das Bergbauunternehmen die Transformation zu einem modernen Energiedienstleister auf Basis erneuerbarer Energien ein, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Der neue Windpark werde auf einer Fläche von 275 Hektar auf der Innenkippe des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain entstehen. Geplant sind 17 Windturbinen der 6-MW-Klasse. Der Windpark verfügt über eine Kapazität von 102 MW und eine jährliche Stromerzeugung von etwa 230 GWh. Ab 2024 soll er Strom liefern.

Zukunft "grüner" Strom

Die Summe der Investitionen liegt bei etwa 100 Mio. Euro. Zuvor war die Ausweisung der Fläche als Windvorrang- und Eignungsgebiet nötig gewesen. Derzeit bereitet Mibrag den BImSchG-Antrag vor. Im Anschluss an die Erteilung der Genehmigung sollen ab Anfang 2023 die ersten Infrastrukturmaßnahmen beginnen.

Der Windpark Breunsdorf ist Teil des Mibrag-Zukunftsprojektes "Erneuerung Mibrag im Revier" (EMIR). Die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens sieht die Nutzung und Veredlung von grünem Strom vor. Der Weg dazu führe über die Herstellung von Wasserstoff, heißt es. (jk)

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