Die Probleme der Windkraft an Land sind bekannt – nach wie vor fehlen allseits akzeptierte Lösungen.

Die Probleme der Windkraft an Land sind bekannt – nach wie vor fehlen allseits akzeptierte Lösungen.

Bild: © lily/Adobe Stock

Die erste Ausschreibungsrunde für Windkraftanlagen an Land im Februar war leicht überzeichnet. Das konnte die Auktion zum Gebotstermin 1. Mai nicht halten: Von den ausgeschriebenen 1320 MW wurden lediglich 931 MW bezuschlagt. Eingereicht wurden 116 Gebote mit einem Volumen von 947 MW.

114 Gebote bekamen einen Zuschlag, die meisten davon entfielen auf Schleswig-Holstein (36 Zuschläge und 224 MW), gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 198 MW Leistung und 22 erfolgreichen Geboten. 17 Gebote mit 178 MW sicherten sich für Niedersachsen einen positiven Förderbescheid.

Weiter geht's am 1. September

Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 5,44 Cent pro kWh bis 5,88 Cent pro kWh. Der mengengewichtete, durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 5,85 Cent pro kWh und damit nur knapp unter dem Höchstpreis von 5,88 Cent pro kWh. Im Gegensatz zur Vorrunde ist der mengengewichtete, durchschnittliche Zuschlagswert damit gestiegen (Vorrunde: 5,76 Cent pro kWh).

Lediglich zwei Gebote wurden wegen Formfehlern ausgeschlossen. Der nächste Ausschreibungstermin findet am 1. September 2022 statt. (lm)

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