In den nächsten Jahren fallen mehr als 630.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der EEG-Förderung, schätzt die ASEW.

In den nächsten Jahren fallen mehr als 630.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der EEG-Förderung, schätzt die ASEW.

Bild: © Oliver Berg/dpa

Die Marktwerte für Wind und Solar konnten nach den Rückgängen zum Jahresende wieder zulegen. Wie die Übertragungsnetzbetreiber mitteilen, stieg der Marktwert Solar im Januar gegenüber dem Vormonat wieder an ‒ von rund 6,6 Cent auf rund 7,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh).

Der durchschnittliche Spotmarktpreis steigerte sich im selben Zeitraum von rund 6,9 Cent pro kWh auf 7,7 Cent pro kWh. Damit ist die Differenz zwischen Spotmarktpreis und Monatsmarktwert Solar im Januar so gering wie lange nicht mehr.

Die Marktwerte für Wind legten noch deutlicher zu. Bei Onshore-Wind stieg der Marktwert von 4,4 Cent auf 6,5 Cent pro kWh. Bei Offshore-Wind wuchs der Wert von 5,6 Cent auf 7,1 Cent pro kWh gegenüber dem Vormonat.

Weiterhin negative Strompreise

Gerade die Martkwerte für Wind waren im Dezember 2023 eingebrochen. Zum Jahresende waren die Tiefstwerte für 2023 erreicht.

Der Trend von zahlreichen negativen Strompreisen an der Börse setzte sich auch im Januar 2024 fort. So lagen die Strompreise etwa am 24. Januar zwischen 1 und 6 Uhr im negativen Bereich. Für zahlreiche Betreiber von PV-Anlagen in der Direktvermarktung bedeutet dies, dass sie keine Vergütung für ihren erzeugten Solarstrom erhalten.

Differenz aus EEG-Konto

Der Monatsmarktwert Solar gibt die durchschnittlichen Erlöse des Solarstroms an der Börse wieder, die mit der Direktvermarktung in dem jeweiligen Monat zu erzielen waren. Wenn dieser Marktwert unter der EEG-Vergütung liegt, finanziert der Netzbetreiber die Differenz aus dem EEG-Umlagekonto. (jk)

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