Auf der Schwäbischen Alb drehen sich fünf neue Windkraftanlagen.

Auf der Schwäbischen Alb drehen sich fünf neue Windkraftanlagen.

Bild: © Planet Energy/Sabine Vielmo

Gerade einmal acht Windkraftanlagen liegen vergangenes Jahr im Ländle in Betrieb. Und auch dieses Jahr bringt mit weiteren acht Anlagen nur wenig Verbesserung. Fünf davon haben die Albwerke gemeinsam mit der Greenpeace-Energy-Tochter, Planet Energy realisiert.

Auf der Schwäbischen Alb produzieren nun insgesamt über 16 MW etwa 43,5 Mio. kWh pro Jahr und können damit rein rechnerisch 14.500 Haushalte mit „grünem“ Strom versorgen. Während Planet Energy drei der 3,3 MW Nordex-Anlagen betreibt, übernehmen die Albwerke die Betriebsführung in „Drackenstein“, so der Name des Windparks.

Eigenes "Windkraft-an-Land-Gesetz" gefordert

Für beide Unternehmen steht fest, es bedarf dringend eines neuen regulatorischen Rahmens, um die Windkraft aus der Krise zu holen.  Hierzu hat Greenpeace Energy bereits vor Längerem ein eigenes „Windkraft-an-Land-Gesetz“ vorgeschlagen. Hierbei soll der Bau von Windkraftanlagen mit anderen Infrastrukturprojekten im öffentlichen Interesse gleichgestellt und so beschleunigt werden.

„Mit dem jetzigen Tempo kriegen wir die Klimakrise nicht in den Griff“, sagt Alexander Street, Geschäftsführer von Planet Energy. „Die Regierung muss jetzt beim Klimaschutz mindestens so entschieden handeln, wie das bei der Corona-Pandemie erforderlich war und ist.“ (lm)

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