Der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck (l.) und Lex Hartman, Geschäftsführer von Tennet, stehen am 6.Oktober 2017 in Nortorf (Schleswig-Holstein) vor der Baustelle der Nordlink-Konverterstation.

Der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck (l.) und Lex Hartman, Geschäftsführer von Tennet, stehen am 6.Oktober 2017 in Nortorf (Schleswig-Holstein) vor der Baustelle der Nordlink-Konverterstation.

Bild: Markus Scholz / dpa

Die geplante Ökostrom-Trasse Nordlink von Norwegen nach Deutschland erhält weitere finanzielle Hilfen der Europäischen Union. Die Europäische Investitionsbank (EIB) kaufte am Dienstag für 100 Mio. Euro Anleihen des Netzbetreibers Tennet, wie die EU-Kommission mitteilte. 2017 hatte die EIB nach Angaben eines Sprechers bereits Darlehen über rund 650 Mio. Euro für Nordlink zugesagt.

Über die mehr als 600 Kilometer lange Leitung durch die Nordsee wollen beide Länder künftig Strom aus Wasser- und Windkraft austauschen. Das soll die Netze stabilisieren und die Energiewende in Deutschland voranbringen. Die Leitung soll 2020 fertig sein. Baubeginn war 2016.

EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic nannte Nordlink eine Stütze der Versorgungssicherheit und des Klimaschutzes durch eine intelligente Kombination erneuerbarer Quellen. Norwegen produziert viel Energie aus Wasserkraft, die im Gegensatz zu Windstrom gut speicherbar ist. Deutschland könnte künftig Windstrom-Überschüsse an Norwegen liefern und sich bei Flaute mit Wasserstrom von dort versorgen. (dpa/al)

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