Starke Steigerung: Windkraft aus Oberhessen, hier eine Anlage im Ovag-Windpark Wartenberg

Starke Steigerung: Windkraft aus Oberhessen, hier eine Anlage im Ovag-Windpark Wartenberg

Bild: © Ovag

Einen neuen Rekord in ihrer Jahresbilanz der eigenen Grünstromerzeugung kann die Ovag Energie AG ausweisen. 273 Mio. kWh Strom aus Wind, Sonne, in mit Biomethan betriebenen Block-Heizkraftwerken und vom Wasserkraftwerk Lißberg wurden in das oberhessische Stromnetz eingespeist. "Damit kam im Kalenderjahr 2018 rein physikalisch gesehen gut ein Viertel des von den Kunden der Ovag Energie AG aus dem Verteilnetz bezogenen Stroms direkt aus der Region", bilanziert Vorstand Rainer Schwarz.

Insgesamt hat sich die Grünstromproduktion 2018 aus allen genutzten erneuerbaren Energien gegenüber 2010 mehr als verfünffacht. Der größte Anteil liegt bei der Sparte Wind, gefolgt von Photovoltaik, BHKW mit Roh-Biogas- bzw. Biomethannutzung und Wasser. Deutlich war der Zubau von Windenergieanlagen in den Jahren 2017 und 2018: das Projekt Wartenberg verfügt jetzt über fünf Anlagen und eine installierte Leistung von zusammen 16,5 MW, das Projekt Kopf und Köppel besteht aus zwei Anlagen mit sechs MW installierter Leistung.

Strom aus Windkraft gewinnt deutlich

Innerhalb von acht Jahren hat Ovag Energie AG ihre Leistung in der Sparte Windkraft deutlich steigern können. "Der gewonnene elektrische Strom aus Wind hat sich aufgrund effizienterer Anlagentechnik und größerer Nabenhöhe, in der sich höhere Windgeschwindigkeiten nutzen lassen, dabei fast versechsfacht", erläutert Hans-Peter Frank, bei dem Friedberger Unternehmen verantwortlich für den Bereich Energiehandel und Erzeugung. Der regionale Energieversorger betreibt – teilweise mit Partnern – Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 124 MW. (sig)

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