PV-Anlagen-Betreiber sehnen sich auch nach Entlastung. Die Services der RhönEnergie, wie der Eintrag in das Marktstammdatenregister, sind beliebt.

PV-Anlagen-Betreiber sehnen sich auch nach Entlastung. Die Services der RhönEnergie, wie der Eintrag in das Marktstammdatenregister, sind beliebt.

Bild: © mmphoto/AdobeStock

In manchen Bundesländer gilt sie schon, spätestens zu Beginn nächsten Jahres, wenn das neue EEG in Kraft tritt, werden dann bundesweit Gewerbedächer zu Solarfarmen. Die Steag SENS hat das Potenzial der Solarpflicht längst erkannt und hat eine Rahmenvereinbarung über 11 MW mit einer Investmentgesellschaft, die auf Gewerbeimmobilien spezialisiert ist, eingetütet.

Dabei sollen nicht nur bestehende Gewerbebauten mit Solar ausgestattet werden, sondern auch Neubauten der Hamburger GARBE Industrial Real Estate GmbH, so der Name des Investmentunternehmens. Die Immobilien liegen verstreut in ganz Deutschland und das erste Teilprojekt steht bereits in den Startlöchern.

Alle Anlagen sollen bis Anfang 2023 fertiggestellt sein

Im niedersächsischen Harsum wird SENS in den nächsten Monaten 4070 Solarmodule auf einer bestehenden Dachfläche installieren. „Allein hier gehen damit 1,6 MW neuer Solarleistung ans Netz“, erläutert Fabian Herr, COO bei SENS, die Dimension dieser ersten Teilmaßnahme. Anschließend folgen Bauarbeiten in Mannheim mit 3,3 MWp und Coswig mit 2,4 MWp. Die übrigen Anlagen sollen ebenfalls zeitnah in diesem Jahr realisiert werden, sodass die Steag-Tochter das gesamte Projekt bis Anfang 2023 abschließen kann.

Insgesamt kann GARBE mit einem Flächenpotenzial von circa sechs Mio. Quadratmetern aufwarten, die prinzipiell mit PV-Anlagen bestückt werden können. „Hier besteht für die Zukunft noch erhebliches Ausbaupotenzial“, setzt Herr von SENS auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.  (lm)

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