Die Energiekrise hat bereits einige Versorger zur Aufgabe gezwungen.

Die Energiekrise hat bereits einige Versorger zur Aufgabe gezwungen.

Bild: © Federico Gambarini/dpa

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben am Mittwoch gemeinsam mit ihrem tschechischen Pendant den europäischen Binnenmarkt für Minutenregelreserve gestartet. Hierzu schlossen sie sich an die sogenannte Mari-Plattform an, wie aus einer Presseaussendung hervorgeht.

Die Plattform war bereits im September für letzte Tests in Betrieb gegangen. Inzwischen ist erstmals auch der Austausch von Minutenregelreserve gemäß dem europäischen Zielmodell möglich.

Picasso schon seit Juni live

Mari ist der nächste große Baustein hin zu einem europäisierten Regelenergiemarkt. Die Plattform Picasso, wo Sekundärregelreserve ausgetauscht werden kann, ging im Mai online. Außerdem gibt es die FCR-Kooperation für die Beschaffung von Primärregelreserve und das IGCC-Projekt zum grenzüberschreitenden Ausgleich von Ungleichgewichten.

Auf der Mari-Plattform kann prinzipiell Minutenregelreserve zur Stabilisierung des Stromnetzes in ganz Europa angefordert und abgerufen werden. Entwickelt wurde das Modell von den europäischen Übertragungsnetzbetreibern.

EU-Richtlinie

Das Projekt ist Teil einer EU-Richtlinie. Demnach soll Regelarbeit diskriminierungsfrei, ohne Marktbarrieren und vor allem kosteneffizient an einem gesamteuropäischen Binnenmarkt ausgetauscht werden. (aba)

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