Ein Strommast mit Brandspuren steht auf einem Feld nahe der Tesla-Autofabrik. Am Dienstag hatten bisher unbekannte Täter auf einem Feld Feuer an dem frei zugänglichen Strommast gelegt, der auch für die Versorgung der Autofabrik zuständig ist. Die linksextreme «Vulkangruppe» hatte erklärt, sie sei für den Anschlag verantwortlich.

Ein Strommast mit Brandspuren steht auf einem Feld nahe der Tesla-Autofabrik. Am Dienstag hatten bisher unbekannte Täter auf einem Feld Feuer an dem frei zugänglichen Strommast gelegt, der auch für die Versorgung der Autofabrik zuständig ist. Die linksextreme «Vulkangruppe» hatte erklärt, sie sei für den Anschlag verantwortlich.

Foto: © Christophe Gateau/dpa

Die Kosten für das Wiederherstellen der Stromversorgung für die Tesla-Fabrik in Grünheide nach dem Anschlag haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur voraussichtlich bei mehr als einer Million Euro gelegen. Der Chef des regionalen Netzbetreibers Edis, Alexander Montebaur, nannte diese Summe demnach bei einer Sitzung der Task Force Tesla am vergangenen Mittwoch in der Brandenburger Staatskanzlei. «Die aufwendige Wiederherstellung der Versorgung war eine großartige Mannschaftsleistung unserer Mitarbeiter, Partnerfirmen und Behörden», wird Montebaur zitiert.

Hintergrund

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bezeichnete den Anschlag als gemeingefährlich für Tausende Haushalte. «Ohne jeden Skrupel wurde hier nicht allein die Versorgung eines Werkes, sondern allem voran Tausender Haushalte, darunter gesundheitlicher und sozialer Einrichtungen geschädigt», schrieb Woidke an Edis. Der Regierungschef bedankte sich für die Wiederherstellung der Stromversorgung.

Bisher unbekannte Täter hatten am 5. März Feuer an einem Strommast auf einem Feld gelegt, der Teil der Stromversorgung der E-Autofabrik in Grünheide bei Berlin ist. Die Produktion kam über fast eine Woche zum Erliegen. Die linksextreme «Vulkangruppe» hatte erklärt, sie sei für den Anschlag verantwortlich. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Ein Protestcamp, das gegen eine von Tesla geplante Erweiterung demonstriert, hat nach Angaben der Initiative «Tesla stoppen» mit dem Anschlag nichts zu tun. (dpa/sg)

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