Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wollte sich mit der USA einigen und unterbreitete ein Angebot.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wollte sich mit der USA einigen und unterbreitete ein Angebot.

Bild: © Kay Nietfeld/dpa

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will schnell bessere Voraussetzungen für mehr Ökostrom schaffen. «Wir müssen im nächsten Jahr das Stromausbauziel für 2045 ins Gesetz schreiben», sagte der Vizekanzler am Donnerstag bei einem Besuch eines Zementwerks in Rüdersdorf (Brandenburg). Deutschland werde absehbar massiv mehr Strom aus erneuerbaren Energien brauchen. 

Aufbauend auf das neue Ziel müssten dann die Netzkapazitäten geplant werden. Zugleich müssten Gesetze so geändert werden, «dass die Genehmigungen auch rechtzeitig erteilt werden können, damit das alles fertig werden kann».

Mehrbedarf ist in der Politik angekommen

Scholz betonte, Klimapolitik sei gleichzeitig immer auch Industriepolitik, da hier große Mengen an CO2 eingespart werden könnten. Das Ziel müsse sein: «Industrie möglich machen, ohne dass wir das Klima schädigen».

Der SPD-Kanzlerkandidat spricht sich bereits seit längerem dafür aus, die Ausbauziele für erneuerbare Energien massiv anzuheben. Inzwischen rechnet auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wegen des Markthochlaufs von Elektroautos bis 2030 mit einem deutlich höheren Stromverbrauch in Deutschland. Seinen Prognosen zufolge steigt dieser auf 645 bis 665 TWh - ein Zuwachs von 15 Prozent gegenüber den vorherigen Annahmen. (dpa/lm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper