Anlässlich der Bundestagswahlen hat das Portal Hausfrage das Interesse deutscher Eigenheimbesitzer an Photovoltaikanlagen analysiert. Vor allem im Osten treiben demnach Privatpersonen den Ausbau von Solarenergie an.
Demnach sei das Interesse an Photovoltaikanlagen in Brandenburg am größten. Dicht gefolgt von den Nachbarn Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Bremen und Hamburg herrscht bundesweit das geringste Interesse an der Stromgewinnung aus Sonnenstrahlen, heißt es.
Eigener Strombedarf
Für die Erhebung hat das Vergleichsportal Hausfrage 58.000 Anfragen von Ein-, beziehungsweise Zweifamilienhausbesitzern aus ganz Deutschland ausgewertet, die sich zwischen Januar 2020 und Juli 2021 für eine Photovoltaikanlage interessierten.
Laut der Studie geht es den Bundesbürgern hauptsächlich darum, den eigenen Strombedarf mit Sonnenenergie zu decken. Knapp die Hälfte der Interessenten würden überschüssigen Strom auch in das öffentliche Netz einspeisen.
Verbindung mit Modernisierung
Auf der anderen Seite beabsichtigen knapp 57 Prozent der Hausbesitzer in Thüringen den gewonnenen Strom ausschließlich für den Eigenverbrauch zu verwenden. Sie sind somit auch bei der Investition in einen Stromspeicher Spitzenreiter: 68 Prozent möchten sich auf diese Weise möglichst autark versorgen.
Viele Eigenheimbesitzer befassen sich im Zuge von Modernisierungsarbeiten mit der Frage nach alternativer Energiegewinnung. Das mache sich besonders in Bremen bemerkbar: 44 Prozent der Häuser, auf denen eine Photovoltaikanlage installiert werden soll, wurden vor 1990 erbaut.
Miete ist attraktiv
Nicht nur die Technologie wird stetig weiterentwickelt, sondern auch die Finanzierungsmodelle: Während sich gerade einmal 34 Prozent der Interessenten auf den Kauf einer Anlage festgelegt haben, können sich 64 Prozent auch eine Miete der Photovoltaikanlage vorstellen. (jk)


