Ein neues Rotorblatt wird auf die Schwäbische Alb (Baden-Württemberg) transportiert.

Ein neues Rotorblatt wird auf die Schwäbische Alb (Baden-Württemberg) transportiert.

Bild: © Stadtwerke Fellbach

Im Jahr 2001 ging der Windpark der Stadtwerke Fellbach in Betrieb. Nun hat der kommunale Versorger ein umfangreiches Repowering durchgeführt. Aus einem Windrad-Quartett wurde dabei ein Duo. Trotzdem erzeugen die Anlagen künftig sieben Mal so viel Strom, wie das Unternehmen aus dem Großraum Stuttgart mitteilt.

Die zwei neuen Windräder haben eine Nabenhöhe von 169 Metern und einen Rotordurchmesse von circa 150 Metern. Die Flügelspitze reicht bis in eine Höhe von 244 Metern. "Solche Anlagen baut nicht jeder, sondern nur die, die es können", sagt Geschäftsführer Gerhard Ammon.

Rund 18 Mio. Euro

"Das Besondere ist, dass wir aus eigener Kraft, mit eigenem Personal und Know-how, die Planung, Projektentwicklung, Genehmigung und Realisierung auf die Beine gebracht haben", ergänzt Projektleiter Robert Bajic.

Zuvor hatten die Aufsichtsräte grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Rund 18 Mio. Euro haben die Stadtwerke in das Repowering investiert. Generalunternehmer Vestas hat das Projekt schließlich umgesetzt.

Erster regionaler Windpark

Die Fellbacher haben bereits früh in dei Energiewende investiert und betreiben heute neben dem eigenen Windpark auch eine Biogasanlage mit Mikrogasleitung, 50 PV-Anlagen sowie 55 BHKW-Anlagen. Der Windpark des kommunalen Unternehmens war der erste auf der schwäbischen Alb.

"Jetzt sind wir die ersten, die dort einen Windpark repowern", sagt Stadtwerke-Chef Ammon. "Ich kenne kein einziges Stadtwerk unserer Größenordnung, das so breit mit seinen Klimaschutzaktivitäten aufgestellt."

Bundesweiter Vertrieb

Die Stadtwerke Fellbach unterhalten die Sparten Strom, Gas, Wasser, Wärme, Straßenbeleuchtung und Erneuerbare Energien. In der 46.000 Einwohner-Stadt Fellbach ist der Kommunalversorger gleichzeitig auch Netzbetreiber, hat aber auch einen bundesweiten Strom- und Gasvertrieb. (jk)

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