Freuen sich über die Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Freiflächenanlage in Feuchtwangen (von links): Kristina Eschenbacher, Rehau; Matthias Herrmann, Rehau; die Stadträte Friedrich Probst, Thomas Ackermann und Maximilian von Jacobs; Technischer Stadtwerkeleiter Lothar Beckler; Stadtrat Michael Nowakowitsch; Jürgen Ballbach, Rehau; Frank Stegemann, Rehau; zweiter Bürgermeister Walter Soldner; Thomas Siggenauer, Rehau; Bürgermeister Patrick Ruh und Hans-Martin Bachmann, Rehau.

Freuen sich über die Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Freiflächenanlage in Feuchtwangen (von links): Kristina Eschenbacher, Rehau; Matthias Herrmann, Rehau; die Stadträte Friedrich Probst, Thomas Ackermann und Maximilian von Jacobs; Technischer Stadtwerkeleiter Lothar Beckler; Stadtrat Michael Nowakowitsch; Jürgen Ballbach, Rehau; Frank Stegemann, Rehau; zweiter Bürgermeister Walter Soldner; Thomas Siggenauer, Rehau; Bürgermeister Patrick Ruh und Hans-Martin Bachmann, Rehau.

Bild: © Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber

Die Stadtwerke Feuchtwangen haben ihre erste Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlage im Rahmen eines Power Purchase Agreements (PPA) mit dem ansässigen Kunststoffunternehmen Rehau errichtet. "Als erste Kommune im gesamten westlichen Landkreis hat Feuchtwangen schon jetzt ein derart wegweisendes PPA-Projekt erfolgreich umgesetzt", lässt sich der erste Bürgermeister Patrick Ruh (CSU) in einer Presseaussendung der Stadt Feuchtwangen zitieren.

Der Solarpark sei das erste vollständig realisierte Großprojekt der Stadtwerke auf dem zukunftsträchtigen Weg der Dekarbonisierung der Energieversorgung Feuchtwangens und gleichzeitig die erste langfristige vertragliche PPA-Kooperation zwischen Stadt und Industrie, so der Politiker weiter.

PPA über 20 Jahre

Rehau bezieht über das PPA demnach über einen Zeitraum von 20 Jahren den Großteil des über die PV-Anlage gewonnenen grünen Stroms zu einem fest vereinbarten Preis. "Dank der langfristigen Kooperation mit uns kann Rehau über Jahrzehnte hinweg auf eine sichere Stromversorgung zu stabilen Preisen bauen, sagt Lothar Beckler, Technischer Leiter der Stadtwerke.

3,5 Mio. Euro

Knapp 20 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs am Standort Feuchtwangen könne das Kunststoffunternehmen künftig über die neue PV-Anlage klimaneutral decken und so einen wichtigen Fortschritt im Sinne der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie erzielen.

Bauherr und Betreiber des neuen Solarparks mit einer Leistung von etwa fünf MW ist nahKraft, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Feuchtwangen, die insgesamt etwa 3,5 Mio. Euro in das Projekt investiert hat. Errichtet wurde die Anlage am Rande des Feuchtwanger Industriegebiets auf einem Grundstück der Rehau direkt an deren Firmengelände angrenzend.

"Damit die Module möglichst unauffällig erscheinen und sich bestmöglich in das Landschaftsbild einfügen, werden wir voraussichtlich im Herbst in Abstimmung mit einem Fachmann weitere dichte Bepflanzung rund um das Areal einsetzen", so Beckler.

Fünf MW in Planung

Die Stadtwerke-Tochter nahKraft soll bereits weitere PV-Anlagen planen und dabei auf großes Interesse bei lokalen Industriebetrieben stoßen. In Abstimmung mit mehreren Feuchtwanger Industriebetrieben sei bereits eine zweite PV-Freiflächenanlage mit einer Leistung von weiteren rund fünf Megawatt in Planung, heißt es weiter. (jk)

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