Einfach zur PV-Anlage auf dem Dach: Hausbesitzer senden Fotos vom Dach an den Kundenberater. In wenigen Minuten wird per KI die passende Solaranlage geplant. Anschließend kommt es zum Beratungsgespräch über ein Videotelefonat. Im dritten Schritt überprüft ein Monteur vor Ort, ob alle Maße stimmen.

Einfach zur PV-Anlage auf dem Dach: Hausbesitzer senden Fotos vom Dach an den Kundenberater. In wenigen Minuten wird per KI die passende Solaranlage geplant. Anschließend kommt es zum Beratungsgespräch über ein Videotelefonat. Im dritten Schritt überprüft ein Monteur vor Ort, ob alle Maße stimmen.

Bild: © tl6781/AdobeStock

Die Stadtwerke Schweinfurt haben bereits eine Vielzahl von Photovoltaikanlagen errichtet. sämtliche nutzbare Dachflächen der eigenen Verwaltungsgebäude sind bereits zu Solarfarmen umfunktioniert. „Jetzt sind wir in einer neuen Phase des PV-Ausbaus“, erklärt Andreas Göb, Geschäftsbereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Schweinfurt. Dabei setzen die Stadtwerke im Stadtgebiet auf drei Säulen:

  • PV-Ausbau auf Dächern, die in unmittelbarer oder mittelbarer Verfügungsgewalt der Stadtwerke liegen.
  • PV-Kooperationen mit Gewerbe und Wohnungswirtschaft, für die Lösungen im Eigenverbrauch oder Mieterstrommodell entwickelt und umgesetzt werden.
  • PV-Pacht- und Beratungsangebote für Privatkunden.

Nächste Anlage schon in Planung

Den nächsten Schritt stellt eine rund 24 kWp große PV-Anlage auf einem Betriebsgebäude der Stadtwerke in der Galgenleite dar. Weitere PV-Anlagen nach gleichem Muster sind bereits in der Ausführung und sollen in den nächsten Monaten realisiert werden.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Dachflächen systematisch auf ihre Eignung für die Installation einer PV-Anlage hin zu prüfen und dort – wo technisch und aufgrund des Stromverbrauchs sinnvoll möglich – eine Anlage zu errichten,“ erläutert Anna-Sarah Ockert, Abteilungsleiterin Erneuerbare Energiekonzepte bei den Stadtwerken Schweinfurt.

Als Vorbild vorangehen

Die Dächer werden in Bezug auf die Größe, Ausrichtung, Dachart und umliegende Objekte, die die Photovoltaikanlage verschatten können, überprüft. Für einen wirtschaftlichen Betrieb ist es zudem wichtig, dass der lokal erzeugte Sonnenstrom auch vor Ort verbraucht werden kann. Eine PV-Anlage ist daher insbesondere dort sinnvoll, wo tagsüber ausreichend Strom verbraucht wird. „Passen alle Kriterien, geben wir grünes Licht und setzen die PV-Anlage um. Damit möchten wir als Stadtwerke eine Vorbildfunktion einnehmen und aufzeigen, dass sich PV-Eigenstrommodelle nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch lohnen können“, so Ockert weiter. (lm)

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