Unterem anderen mit Strom aus Windkraft will Vodafone grüner werden.

Unterem anderen mit Strom aus Windkraft will Vodafone grüner werden.

Bild: © Statkraft/Flickr

Statkraft ist hierzulande der Marktführer unter den Direktvermarktern, nun steigt das Unternehmen von der Vermarktung in die Projektierung ein und plant seinen ersten eigenen Windpark in Deutschland. Dabei setzten die Düsseldorfer auf die Beteiligung der Bürger und Kommune.

Im nordhessischen Bramwald sollen die sechs Turbinen mit einer Leistung von bis zu 36 MW installiert werden. Noch steht das Projekt mit dem Namen „Oedelsheim“ allerdings ganz am Anfang. Der Gestattungsvertrag für die 67 Hektar große Forstfläche wurde erst Anfang dieses Jahres mit dem Land geschlossen. Nun geht es an die Windmessungen und Artenschutzuntersuchungen.

Bürgerbeteiligung und Aufforstung geplant

Bislang gibt es noch kaum Windkraftanlagen auf Forstflächen. Eine Innovation die Statkraft mit umfangreichen Naturschutzmaßnahmen begleiten will. So sollen die Windkraftanlagen größtenteils auf beschädigten oder baumfreien Flächen stehen. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen, den Verlust von Waldflächen durch Aufforstung und Waldentwicklung um den Faktor zwei zu kompensieren.

Die Bürger und Kommune vor Ort sollen von dem Park finanziell profitieren. So will Statkraft der Gemeinde den im EEG erlaubten maximalen Beteiligungsbetrag in Höhe von 0,2 Cent pro kWh anbieten. Die Bürger  der Gemeinden Wesertal und Uslar wiederum sollen über einen Bürgerwindkraftanlage sowie zusätzlichen Nachrangdarlehen beteiligt werden.

Inbetriebnahme in 2025 anvisiert

Wenn alles klappt könnte der Windpark ab 2025 rund 20.000 Haushalte mit Ökostrom versorgen. Der norwegische Staatskonzern will nicht nur in Deutschland Windkraftprojekte entwickeln. Auch in Frankreich, Italien, Holland und Spanien will man das Projektentwicklungsgeschäft aufbauen. (lm)

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