Steuern, Abgaben und Umlagen machen über 50 Prozent der Stromkosten aus.

Steuern, Abgaben und Umlagen machen über 50 Prozent der Stromkosten aus.

Bild: © Uwe Schlick/pixelio.de

Privathaushalte in Deutschland haben im zweiten Halbjahr 2020 bei den Strompreisen von der befristeten Senkung der Mehrwertsteuer profitiert. Strom verbilligte sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,4 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Im Schnitt zahlten die privaten Haushalte im zweiten Halbjahr 31,16 Cent je Kilowattstunde, wie die Wiesbadener Behörde am Donnerstag mitteilte. Um die Konjunktur anzukurbeln, hatte die Bundesregierung die Mehrwertsteuersätze vom 1. Juli an bis Ende 2020 gesenkt.
 

Gas: Warum der Durchschnittspreis gestiegen ist

Erdgas hingegen verteuerte sich für private Verbraucher. Durchschnittlich 6,12 Cent je Kilowattstunde waren 2,2 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Zwar wirkte auch bei den Gaspreisen die befristete Mehrwertsteuersenkung preismindernd. Weil aber in der zweiten Hälfte eines Jahres der Verbrauch üblicherweise geringer sei, der Grundpreis für Erdgas aber gleich bleibe, sorge dies für einen Anstieg des Durchschnittspreises je Kilowattstunde, erläuterte das Bundesamt. Je nach Verbrauch ergäben sich ohnehin sehr unterschiedliche Preise für die Haushalte - sowohl bei Gas als auch bei Strom. (dpa/hoe)

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