Schlitzwandarbeiten für die Elbquerung von SuedLink

Schlitzwandarbeiten für die Elbquerung von SuedLink

Bild: © Tennet

Der letzte SuedLink-Abschnitt verläuft in Schleswig-Holstein von den Konverterstandorten Brunsbüttel und Wilster bis Wewelsfleth an der Elbe. Alle SuedLink-Abschnitte im Norden, zwischen Schleswig-Holstein und Südniedersachsen, befinden sich somit laut Tennet am Ende ihrer Genehmigungsverfahren oder bereits in Bau. Gemäß der gesetzlichen Fristen ist mit den noch ausstehenden Baugenehmigungen im Verlauf des Jahres 2024 und Anfang 2025 zu rechnen.

2023 vermeldete Tennet folgende Fortschritte im Rahmen von SuedLink: die Fertigstellung der Kabellager und Anlieferung der ersten Kabeltrommeln, den Erhalt der Baugenehmigung für die Konverterstation in Brunsbüttel und den Baustart von SuedLink an der Elbquerung.
 
 

Über SuedLink

Mit einer Länge von rund 700 Kilometern und einer Investitionssumme von zehn Milliarden Euro ist SuedLink das zentrale Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland. Das Vorhaben befindet sich in allen Abschnitten im Planfeststellungsverfahren, in dem der finale Leitungsverlauf festgelegt wird, und teilweise bereits im Bau. Tennet ist bei SuedLink für den nördlichen Trassenabschnitt und die Konverter in Schleswig-Holstein und Bayern zuständig. In den Zuständigkeitsbereich von TransnetBW fallen der südliche Trassenabschnitt und der Konverter in Baden-Württemberg.
 

Fristgerechte Realisierung von SudLink bis 2028 im Blick

„An der Elbe sind wir mit dem Bau gestartet und unsere anderen Abschnitte werden nun zeitnah folgen. Durch die Einreichung der Unterlagen für den letzten Tennet-Abschnitt läuten wir offiziell das Ende unserer Genehmigungsphase von SuedLink ein“, sagte Tennet-COO Tim Meyerjürgens. „Das ist ein wichtiges Zeichen für die fristgerechte Realisierung von SuedLink. Wir bei Tennet sind vorbereitet und freuen uns auf den Bau, denn hier wird Energiewende Realität. Die SuedLink-Inbetriebnahme 2028 haben wir fest im Blick.“

Weitere Daten zum letzten eingereichten Genehmigungsabschnitt

Der eingereichte Abschnitt in Schleswig-Holstein verläuft von den Konverterstandorten und Netzverknüpfungspunkten Wilster bzw. Brunsbüttel bis an die Gemeindegrenze von Wewelsfleth. SuedLink berührt dabei die Gemeinden Brunsbüttel, Büttel, Sankt Margarethen, Dammfleth, Brokdorf, Nortorf, Wilster und Wewelsfleth. Die Unterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung des Leitungsverlaufs, der Bauweisen und der benötigten Grundstücke.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Unterlagen ist die sorgfältige Abwägung der zentralen Belange, die unter anderem Mensch, Umwelt und Boden betreffen. Der beantragte SuedLink-Verlauf wurde gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern sowie der lokalen Öffentlichkeit diskutiert und optimiert.
 
Die Bundesnetzagentur verantwortet nun das weitere Genehmigungsverfahren mit der formellen Öffentlichkeitsbeteiligung. Sie wird die Pläne voraussichtlich im ersten Quartal 2024 unter www.netzausbau.de veröffentlichen und Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit anhören. Dieser Verfahrensschritt ermöglicht es, zu den Plänen schriftlich Stellung zu nehmen und, falls notwendig, in einem Erörterungstermin zu diskutieren. Die Bundesnetzagentur wird dann die Argumente abwägen und den Planfeststellungsbeschluss erlassen. (sg)

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