Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)

Bild: © Marijan Murat/dpa

Tim Meyerjürgens, COO von Tennet erklärte anlässlich der erteilten Genehmigung: „Der erfolgreiche Abschluss des aufwändigen Genehmigungsverfahrens zeigt, dass wir bei SuedLink deutlich an Tempo gewinnen konnten.  Jetzt werden wir am 11. September den offiziellen Spatenstich setzen und mit dem Tunnelbau an der Elbe starten. Ich freue mich auf diesen Projekt-Meilenstein in Anwesenheit von Vizekanzler Robert Habeck sowie den Landesministern Tobias Goldschmidt und Christian Meyer. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Inbetriebnahme von SuedLink im Jahr 2028.“
 
Die Elbquerung ist eines der größten Sonderbauwerke von SuedLink. Zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen wird SuedLink auf rund fünf Kilometern die Elbe mittels eines Tunnelbauwerks passieren. Dabei wird die sogenannte Tübbingbauweise angewendet, bei der sich eine eigens dafür hergestellte Tunnelbohrmaschine wie ein Maulwurf unter der Elbe hindurchgräbt.
 

Viereinhalb Jahre Bauzeit

Im weiteren Verlauf werden sechs 525-kV-Gleichstromkabel eingezogen und an die SuedLink-Erdkabel auf beiden Seiten der Elbe angeschlossen. Schienen im Tunnel ermöglichen das Befahren mit Tunnelfahrzeugen, sodass der Tunnel auch nach Abschluss der Bauphase für Wartungs- und Reparaturarbeiten zugänglich ist. Die Bauzeit wird voraussichtlich viereinhalb Jahre in Anspruch nehmen.
 
Die bauvorbereitenden Maßnahmen am Schachtstandort in Schleswig-Holstein hatte TenneT bereits im Juni abgeschlossen. Zu den Maßnahmen gehörten u.a. Baufeldfreimachung und Herstellung der Flächenbefestigung. (sg)
 
 

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