Die PV-Freiflächenanlage ist die erste ihrer Art in Forchheim.

Die PV-Freiflächenanlage ist die erste ihrer Art in Forchheim.

Bild: © Stadtwerke Forchheim GmbH

Die Stadtwerke Forchheim haben die erste Photovoltaik-Freiflächenanlage fertiggestellt. Die Anlage befindet sich auf einem Grundstück nahe der Autobahn im Forchheimer Norden und fasst eine Größe von 7.786 m2. Für den Bau kamen 2.205 Module mit je 340 Wp Leistung zum Einsatz, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht.

Die Gesamtleistung der Freiflächenanlage beträgt demnach 749,7 kWp, was eine durchschnittliche Jahresstromproduktion von circa 726.220 kWh bedeutet. Damit können circa 250 Haushalte versorgt werden. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf circa 520.000 Euro, so der kommunale Versorger weiter. Ein Teil der Finanzierung stamme dabei aus den Einnahmen des vom TÜV-Nord zertifizierten Ökostrom-Produkts „FO | Natur“.

Erhalt von natürlichen Lebensräumen

Neben der Photovoltaik-Anlage werden außerdem Nistkästen für Haselmäuse und Nisthöhlen für Stare angebracht sowie Totholzhaufen und Steinlesehaufen errichtet, um den Insekten und Reptilien einen natürlichen Lebensraum zurückzugeben. Die Einzäunung besitzt eine Bodenfreiheit von circa 25 Zentimetern, damit Igel und Hasen das Grundstück ohne Hindernis durchqueren können. Ein ursprünglich geplanter Pressetermin zur Einweihung der Fläche mitsamt den Kompensationsmaßnahmen musste aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt werden. (jk)

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