Die Liegenschaften des Landes NRW sollen bald zum Solarstrom-Eldorado werden. Zumindest wenn der Antrag der Regierungsfraktionen konkret wird.

Die Liegenschaften des Landes NRW sollen bald zum Solarstrom-Eldorado werden. Zumindest wenn der Antrag der Regierungsfraktionen konkret wird.

Bild: © digitalstock/Adobe Stock

Die Stadtwerke München (SWM) wollen sich mit dem Kauf von bestehenden Photovoltaik-Bestandsparks in ganz Deutschland ein neues Geschäftsfeld erschließen. In den kommenden vier Jahren sollen hierzu bis zu zwölf Solarparks erworben und eine Summe im oberen zweistelligen Millionenbereich investiert werden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine Beschlussvorlage des Ausschusses für Arbeit und Wirtschaft. Das Gremium hatte dieser mit großer Mehrheit zugestimmt.

Die Stadtwerke wollten sich zu dem Thema vor der Vollversammlung des Stadtrates am MIttwoch (2. Oktober) nicht äußern.

Geschäftsbereich bei Tochter Hanse Windkraft angesiedelt

Im Fokus der SWM-Strategie sollen dabei Anlagen stehen, die in absehbarer Zeit aus der gesetzlichen Förderung fallen. Besonders groß soll das Interesse an Solarparks sein, die rund die Hälfte des Förderzeitraums von zwanzig Jahren überschritten haben. Laut der Vorlage kommen dabei sowohl ein Weiterbetrieb bis zum Förderende, ein langfristiges Engagement ohne Modernisierung und Zuschüsse sowie ein Ertüchtigen der Anlagen mit dem Ziel, eine Förderung vom Staat zu erhalten, in Frage.

Mit modernisierten und aufgerüsteten Anlagen können die SWM auch an den Ausschreibungen im Solarbereich teilnehmen. Angesiedelt werden soll dieser neue Geschäftszweig bei der Stadtwerke-Tochter Hanse Windkraft in Hamburg. Diese war im Frühjahr 2018 gegründet worden, um bestehende Windparks zu erwerben. (hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper