Jörg Ochs, Geschäftsführer der Regionetz München, präsentiert den frisch in Betrieb genommenen Batteriespeicher.

Jörg Ochs, Geschäftsführer der Regionetz München, präsentiert den frisch in Betrieb genommenen Batteriespeicher.

Bild: © SWM

Rund 1000 kWh Ladekapazität hat der neue Batteriespeicher im Münchner Stadtteil Freiham vorzuweisen. Mit rund 600 kW kann er damit in den Regelenergiemarkt einsteigen. Doch die neue Anlage am Heizwerk kann noch mehr.

Im Rahmen des Smart-City-Projekts "Smarter Together" haben die Stadtwerke München (SWM) den Großspeicher in ihr virtuelles Kraftwerk integriert. Über die intelligente Vernetzung mit Haushalten in der näheren Umgebung können zahlreiche Heimspeicher ersetzt und trotzdem Solarstrom zwischengespeichert werden.

Einer von drei Energiebausteinen

Nach der erfolgreichen Realisierung in Freiham planen die SWM nun den nächsten Batteriespeicher und zwar am Heizkraftwerk Freimann. Die Anlage dort soll die Leistung Freiham um das Zehnfache übertrumpfen (10 MW). Schon Ende dieses Jahres soll der neue Standort in Betrieb gehen.

Der Batteriespeicher in Freiham ist nur einer von drei Bausteinen des Smart-City-Projekts. Nachdem die Münchner die Wärmeversorgung im Stadtteil bereits im Herbst 2016 auf Geothermie umgestellt haben, folgte die Verdichtung der Fernwärme in Neuaubing und Westkreuz.

Fernwärme bis 2040 fossilfrei

"Smarter Together" wird von der EU-Komission untersützt. Bis 2021 fließen ungefähr 20 Mio. Euro in das Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz/Freiham. Spätestens 2040 wollen die Stadtwerke den Fernwärmebedarf komplett CO2-neutral decken. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper