Die Telekom bringt Erzeuger und Verbraucher direkt zusammen und macht ihren Mobilfunkstandort damit weitgehend unabhängig vom öffentlichen Stromnetz.

Die Telekom bringt Erzeuger und Verbraucher direkt zusammen und macht ihren Mobilfunkstandort damit weitgehend unabhängig vom öffentlichen Stromnetz.

Bild: © Ericsson

In Dittenheim bei München wird ein Mobilfunkstandort der Telekom direkt mit Solarstrom von einer benachbarten PV-Anlage versorgt. Eine Win-Win-Situation für Netzbetreiber und Mobilfunkanbieter, denn das Stromnetz wird entlastet, während die Deutsche Telekom ihre CO2-Bilanz durch den Erneuerbaren-Bezug verbessern kann.

Die Solaranlage fällt mit zwölf Quadratmetern relativ klein aus, versorgte aber zu Spitzenzeigen vergangenes Jahr mehr als zwei Drittel des gesamten Strombedarfs am Standort – so die Ergebnisse von ersten Testläufen. Nun verspricht sich die Telekom eine völlig autarke Stromversorgung. Dies sei durch die energieeffiziente Funkausrüstung durchaus möglich, heißt es vom Unternehmen.

Telekom will bis 2030 weitgehend klimaneutral werden

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem schwedischen Mobilfunktechnologie-Anbieter Ericsson realisiert und ist ein weiterer Schritt der Telekom, ihre konzerninternen Klimaziele zu erreichen. Seit Anfang dieses Jahres bezieht das Unternehmen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen. Bis 2030 sollen die sonstigen CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 2017 reduziert werden. (lm)

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