Das Verwaltungsgebäude der Stadtwerkekooperation Trianel in Aachen.

Das Verwaltungsgebäude der Stadtwerkekooperation Trianel in Aachen.

Bild: © Trianel

Im hessischen Bad Arolsen bauen Trianel und ABO Wind einen neuen Onshore-Park für erneuerbare Energie aus Windkraft. Der Park wird aus zwei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 6,6 Megawatt (MW) bestehen. Bis Ende 2019 soll der Windpark seinen Betrieb aufnehmen. Die prognostizierte Stromproduktion liegt bei rund 15 Mio. kWh pro Jahr, rechnerisch können damit rund 4.300 Haushalte ganzjährig mit Strom versorgt werden.

"Mit dem Trianel-Windpark Bad Arolsen realisieren wir das erste Windparkprojekt aus einer Ausschreibungsrunde für Onshore-Windparks. Damit setzen wir den Ausbau unseres Portfolios für unsere Stadtwerke-Gesellschafter konsequent fort", freut sich Markus Hakes, Geschäftsführer der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE). Windkraftprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 182 MW befinden sich in verschiedenen Entwicklungsstadien und sind über ganz Deutschland verteilt, und nun hat das erste dieser Windparkprojekte die Bauphase erreicht.

200 Meter hohe Wind-Giganten

"Mit dem Baustart in Bad Arolsen haben wir planmäßig das erste der Kooperationsprojekte in die Umsetzung gebracht. Wir freuen uns auf die weitere intensive Zusammenarbeit", sagt denn auch Kristof Frank, Abteilungsleiter Hessen bei ABO Wind. Bereits im Sommer 2018 hat die TEE von der ABO Wind AG ein Portfolio mit insgesamt elf in Entwicklung befindlicher Windkraftprojekte erworben und so die Kooperation mit dem Wiesbadener Unternehmen weiter ausgebaut.

Der Standort Bad Arolsen im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg direkt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ist geprägt durch landwirtschaftliche Flächen und Waldstrukturen. Bereits im Januar 2019 hatten die Arbeiten zur Vorbereitung der Baufläche begonnen. Im Spätsommer sollen die Fundamente für die Windenergieanlagen des Typs Vestas V 126 gegossen werden. Für Herbst sind dann die Anlieferung der Bauteile und die anschließende Errichtung der 200 Meter hohen Windkraftanlagen geplant. Die Anlagen haben eine Nabenhöhe von 137 Metern und einen Rotordurchmesser von 126 Metern. (sig)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper