Der spanische Partner Audax wird einen großen Teil seiner Energie aus dem Innogy-Solarkraftwerk beziehen

Der spanische Partner Audax wird einen großen Teil seiner Energie aus dem Innogy-Solarkraftwerk beziehen

Bild: © Innogy SE

Ein Bündnis aus mehreren Umwelt- und Erneuerbaren-Verbänden, darunter der BUND Baden-Württemberg und das Umweltinstitut München, nutzt die aktuellen Sondierungsgespräche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg, um auf einen ambitionierteren Solarausbau zu drängen.

„Ministerpräsident Kretschmann und die Vorsitzenden von Grünen, CDU, SPD und FDP haben es in der Hand, die Weichen in eine klimafreundliche Zukunft zu stellen“, erklärt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg und ergänzt: „Allzu lange wurde Verantwortung hin und her geschoben, wurde weitestgehend auf Freiwilligkeit gesetzt und wurden Ziele nur homöopathisch angehoben. Es ist jetzt an der Zeit für ambitionierte Maßnahmen, die den Klimaschutz weiterbringen –wie eine Solar-Offensive. Nur mit verbindlichen regionalen Ausbauzielen wird es möglich sein, alle Regionen dazu zu bringen, ihren Beitrag auch wirklich zu leisten.“

Solarpflicht ausweiten und Ausbau verdreifachen

Um das zu erreichen, wurde unter dem Titel „Solaroffensive statt Schneckentempo“ online eine Unterschriftenaktion gestartet. Ziel ist es den PV-Ausbau bis 2030 mehr als zu verdreifachen  - auf mindestens 25 TWh Sonnenstromerzeugung pro Jahr. Zudem soll die bereits beschlossene Solarpflicht auf Wohngebäude und Dachsanierungen ausgeweitet werden. Und auch die landeseigenen Liegenschaften sollen zu bis 2026 zu Solarfarmen werden und als Vorbilder dienen, wenn es nach dem Verbändebündnis geht. (lm)

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