Laut einer aktuellen Studie der Universität Kiel führen die meisten Energieversorger nur Aktivitäten mit niedrigem Innovationsgrad aus,

Laut einer aktuellen Studie der Universität Kiel führen die meisten Energieversorger nur Aktivitäten mit niedrigem Innovationsgrad aus,

Bild: © urbans78/stock.adobe.com

Über das neue Portal des VKU können sich die Verteilnetzbetreiber künftig austauschen und zu aktuellen energiewirtschaftlichen Fragestellungen informieren. Die Plattform ist in die bereits bestehende Plattform "kommunaldigital.de" integriert und soll den Wissenstransfer zwischen den VNB befördern.

"Die Energiewende findet in den Verteilnetzen statt. Über 95 Prozent aller erneuerbaren Energieerzeugung sind hier angeschlossen. Der Aufgabenkatalog für Verteilnetzbetreiber wächst. Die neue Energiewelt wird dezentraler, digitaler und flexibler. Der VKU unterstützt seine Mitglieder bei diesem Wandel: Mit unserem neuen VNB-Portal wollen wir die Kooperation der Verteilnetzbetreiber stärken und damit dazu beitragen, das Netz noch resilienter und effizienter zu machen", erklärt VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche.

Portal als lernendes System

Für das Portal wurden Foren zu Kooperationen und Themen wie zum Beispiel Redispatch 2.0 und der Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes eingerichtet. Dabei versteht es sich als lernendes System, das sich über die Dauer der Nutzung weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der VNB anpasst.

Die Verteilnetze, die ganz Deutschland mit Strom versorgen, werden von rund 800 Unternehmen zuverlässig betrieben, gesteuert und ausgebaut. Klar ist: Die Bedeutung der Verteilnetzbetreiber bei der Integration der erneuerbaren Energien nimmt weiter zu. Dieser Tatsache müsse die Politik noch stärker als bisher bei der Schaffung von netzspezifischen Regelungen Rechnung tragen, so der Verband. (pm)

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