Die Stadtwerke München und Augsburg haben sich zusammengetan, um am anderen Ende Deutschlands eine Solaranlage zu errichten und anschließend zu betreiben. Nach Rügen geht es nicht etwa aus Platzmangel für Solar in Bayern, sondern weil die Hessing Stiftung aus Augsburg einen Gutshof auf der Ostsee-Insel besitzt.
Auf Gut „Güttin“, einem Ackerbaubetrieb der früher preußisches Staatsgut war, sollen rund 100 Hektar zur Solarfarm werden. Baubeginn ist für 2024 vorgesehen, sodass die Anlage mit etwa 100 MWp bereits im Sommer 2025 ins Netz einspeisen kann. 40.000 Haushalte könnten dann rein rechnerisch vom Ökostrom vor Ort profitieren. Auf eine Förderung nach dem EEG verzichten die kommunalen Projektpartner. Die SWM werden künftig 70 Prozent der Anlage besitzen, die Stadtwerke Augsburg die restlichen 30 Prozent. (lm)



