In Kürze beginnen die Bauarbeiten am Windpark Siegfriedeiche.

In Kürze beginnen die Bauarbeiten am Windpark Siegfriedeiche.

Bild: © Windwärts

Windwärts Energie, eine Tochter der MVV Energie aus Mannheim, hat im hessischen Hochtaunuskreis mit den Bauarbeiten für den mit der Gemeinde Grävenwiesbach und dem Hessen-Forst geplanten Windpark Siegfriedeiche begonnen. Im ersten Schritt richtet Windwärts dafür bis Ende Februar die Kranstellflächen her. Geplant sind sechs Anlagen vom Typ GE 2.75-120 mit einer Höhe von 199 Metern und einer Gesamtleistung von 16,7 MW. Die Inbetriebnahme ist bis März 2020 geplant – ab dann wird der Windpark pro Jahr rund 40 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.

Der Umsetzung ging eine jahrelange Planungsphase voraus. Zuletzt hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am 28. Januar die Beschwerde einer Bürgerinitiative zurückgewiesen.

Natur-Eingriffe ausgleichen

Nach Angaben von Windwärts-Geschäftsführer Björn Wenzlaff habe im Mittelpunkt der Planungen gestanden, den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten und durch wirksame Maßnahmen auszugleichen. Bereits umgesetzt ist die Hängung von Nist- und Fledermauskästen, geplant sind zudem Ersatzpflanzungen und die Aufwertung von Lebensräumen in Altholzbeständen.

Roland Seel, Bürgermeister der Gemeinde Grävenwiesbach, ergänzt: "Für uns als Gemeinde erbringt der Windpark Siegfriedeiche neben klimafreundlichem Strom auch Einnahmen aus Pachten und Gewerbesteuern. Bei einer Laufzeit der Windparks von mindestens 20 Jahren ist das ein zuverlässiger Beitrag für zukünftige Entwicklungen." (wa)

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