In den nächsten Jahren fallen mehr als 630.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der EEG-Förderung, schätzt die ASEW.

In den nächsten Jahren fallen mehr als 630.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der EEG-Förderung, schätzt die ASEW.

Bild: © Oliver Berg/dpa

Die Chancen auf den ersten Solarpark in der Römerstadt sind gestiegen: Der Hauptausschuss der Stadt Xanten hat eine entsprechende Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungs- und des Flächennutzungsplans beschlossen. Damit sind kommunalrechtlich die Hürden für die Freiflächenanlage beseitigt, wie der Kommunalversorger Enni mitteilt.

Nun muss die Bezirksregierung Düsseldorf der Änderung noch zustimmen. Enni Solar als hundertprozentige Tochtergesellschaft des Moerser Energieversorger Enni Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist für die Planung des Sonnenkraftwerks zuständig.

Netzanschluss noch dieses Jahr

Enni plant, die Anlage noch in diesem Jahr ans Netz zu nehmen. Das Projekt hatte bereits im Vorjahr als eine von nur zwei Solaranlagen in NRW den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur erhalten.

Der Kommunalversorger rechnet damit, dass das Genehmigungsverfahren inklusive Baugenehmigung bis zum Sommer abgeschlossen ist. Anschließend will man den Bau vorbereiten und die Anlage noch vor Jahresende in Betrieb nehmen, heißt es weiter.

Strom für 1200 Haushalte

Im Genehmigungsverfahren hatte das Projekt Gutachten, etwa zum Denkmal- und Artenschutz, positiv abgeschlossen. Der Solarpark soll mit knapp 11.000 Modulen und einer Leistung von 4,35 MWp jährlich rund vier Mio. kWh Strom für etwa 1200 Haushalte produzieren.

Der Solarpark in Xanten wird der größte der Enni sein. "Hier investieren wir rund drei Mio. Euro in ein ökologisch und wirtschaftlich sehr sinnvolles Energiewende-Projekt." (jk)

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