Eine finnisches Unternehmen möchte Photovoltaikmodule künftig mit einer neuartigen Folie ausrüsten und so deren Stromausbeute steigern.

Eine finnisches Unternehmen möchte Photovoltaikmodule künftig mit einer neuartigen Folie ausrüsten und so deren Stromausbeute steigern.

Bild: © Sebastian Göbel/Pixelio

Der Energieversorger Enovos Deutschland hat seine Partnerschaft mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim um zwei Power Purchase Agreements (PPA) erweitert. Enovos gewinnt damit einen industriellen Verbraucher für die preisgebundenen Stromlieferverträge, die nach Ansicht des Versorgers von zentraler Bedeutung für die zukünftige Belieferung von Großabnehmern sind.

Der erste Vertrag wird für einen förderfreien 4-MW-Solarpark in Barlt, Schleswig-Holstein, abgeschlossen, dessen produzierte Strommenge Boeringer Ingelheim als „pay as produced“ bezieht. Von der Gesamtmenge zahlt das Unternehmen 90 Prozent als Fixpreis, der Rest wird zum Spotmarktpreis abgerechnet. Die Laufzeit des Vertrags beträgt drei Jahre und drei Monate und beginnt im Oktober.

"Pay as produced"

Das zweite PPA soll für einen Teil eines 7,2-MW-Windparks nahe Cloppenburg gelten, dessen Förderung nach dem EEG ausläuft. Im Jahr 2022 sollen dort 10 GWh Strom für Boehringer Ingelheim produziert werden, so Enovos. Auch dieser wird als „pay as produced“ zum Fixpreis abgerechnet. Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr. (pm)

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