Andreas Pinkwart (im Bild rechts), NRW-Wirtschaftsminister, übergibt zwei Förderbescheide in Höhe von rund 6,5 Mio. Euro an den Technischen Geschäftsführer der DEW21, Peter Flosbach.

Andreas Pinkwart (im Bild rechts), NRW-Wirtschaftsminister, übergibt zwei Förderbescheide in Höhe von rund 6,5 Mio. Euro an den Technischen Geschäftsführer der DEW21, Peter Flosbach.

Bild: © DEW21

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) erhält erneut einen Zuschlag für eine Förderung. Der Förderbescheid umfasst 6,5 Mio. Euro und stammt aus dem "Programm Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen (progres.nrw)" vom Land Nordrhein-Westfalen. Mit der aktuellen Förderung unterstützt progres.nrw zwei weitere Infrastrukturprojekte im Zuge des Aufbaus einer klimafreundlichen Wärmeversorgung in der Dortmunder Innenstadt, wie die DEW21 mitteilt.

Dabei verlegt das Energieunternehmen vor Ort neue Warmwasserleitungen, die die in die Jahre gekommenen Dampfleitungen ablösen. Aber auch die industrielle Abwärme der Deutschen Gasrußwerke mit Sitz in Dortmund-Lindenhorst wird künftig genutzt, um sukzessive die gasbasierte Wärme aus dem Kraftwerk Dortmund abzulösen.

80 Prozent CO2 eingespart

"Durch die überwiegende Nutzung von Abwärme können wir die CO2-Emissionen um über 80 Prozent reduzieren", erklärte Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer der DEW21, im Rahmen der Übergabe des Förderbescheids. "Maßgeschneiderte Förderprogramme wie „progres.nrw“ ermöglichen die Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen in dieser Größenordnung. Daher freuen wir uns über die Förderzusage, die uns Planungssicherheit für die weitere Umsetzung gibt."

Mit dem aktuellen Zuschlag wird die Realisierung von zwei unterschiedlichen Projekten gefördert: Die Modernisierung der Fernwärmeversorgung in der südlichen Innenstadt sowie den zweiten Bauabschnitt der sogenannten Osttrasse, die als wichtige Transportleitung die Anbindung an die Abwärmequelle der Deutschen Gasrußwerke schafft. (gun)

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