Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft; Kirsten Fust, Technische Geschäftsführerin der Hamburger Energiewerke und Thomas Fiest, Leiter Tunnelbau Deutschland von Implenia beim Baustart von Hamburgs neuem Fernwärmetunnel (v.l.)

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft; Kirsten Fust, Technische Geschäftsführerin der Hamburger Energiewerke und Thomas Fiest, Leiter Tunnelbau Deutschland von Implenia beim Baustart von Hamburgs neuem Fernwärmetunnel (v.l.)

Bild: © Christoph Mannhardt

Die Hamburger Energiewerke haben im Stadtteil Waltershof offiziell mit dem Bau eines neuen Elbtunnels für Fernwärme begonnen. Der 1160 Meter lange begehbare Tunnel soll die Stadtteile nördlich der Elbe unter anderem mit Abwärme aus den Industriebetrieben im Hafengebiet versorgen. Ehe die 280 Meter lange Tunnelvortriebsmaschine in 30 Metern Tiefe zum Einsatz kommen kann, muss erst ein großer Bagger am südlichen Elbufer gegenüber dem Othmarschener Elbstrand 1,50 Meter dicke Schlitzwände ausbaggern.

Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) sprach am Donnerstag auf der Baustelle von einem ganz besonderen Tag und einem wichtigen Meilenstein für die Energiewende. Den Planungen zufolge soll der 72 Millionen Euro teure Tunnel zur Heizperiode 2024/2025 fertig sein. Er ist Teil des Plans, das in die Jahre gekommene Kohleheizkraftwerk im schleswig-holsteinischen Wedel durch ein modernes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk auf der Dradenau zu ersetzen. (dpa/amo)

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