Bayern soll bald um ein Geothermieprojekt reicher sein. Im Landkreis Traunstein sind vier Bohrungen für die Erschließung von Erdwärme-Reservoirs genehmigt worden.

Bayern soll bald um ein Geothermieprojekt reicher sein. Im Landkreis Traunstein sind vier Bohrungen für die Erschließung von Erdwärme-Reservoirs genehmigt worden.

Bild: © Ben Burger/AdobeStock

Das BMWK will die Geothermie in Deutschland massiv vorantreiben. Bis 2030 sollen 10 TWh des Wärmebedarfs pro Jahr aus Geothermie stammen, zehn Mal so viel wie derzeit. Hierfür sollen bis dahin mindestens 100 neue Geothermie-Projekte angestoßen werden. Damit das klappt, hat das Ministerium von Robert Habeck acht Maßnahmen erarbeitet, die nun zur Konsultation stehen.

Zu den geplanten Maßnahmen gehört neben der Planungsbeschleunigung durch die Optimierung von Genehmigungsverfahren und einem Förderprogramm, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und den Markthochlauf zu bereiten, auch die Risikoabfederung. Geothermie-Vorhaben gehen mit einem erheblichen finanziellen Risiko einher, denn es müssen sowohl die geologischen Gegebenheiten am geplanten Standort passen als auch Fließmenge und Geschwindigkeit sowie die chemische Zusammensetzung des Thermalwassers.

Explorationen in erfolgsversprechenden Regionen sollen subventioniert werden

Um das Fündigkeitsrisiko zu senken, sollen zusätzlich Explorationskampagnen vom Bund teilfinanziert werden. Darüber hinaus geht es um die Sicherung von Nachwuchsfachkräften und die Akzeptanzsteigerung in der Bevölkerung. In einem ersten Schritt geht es nun darum, die vorgelegten Maßnahmen mit Verbänden, Bundesländern und Unternehmen zu besprechen.

Das Eckpunktepapier des BMWK finden Sie hier: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/eckpunkte-geothermie.html (lm)

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