Das Saarbrücker Start-up Kraftblock und die Steag New Energies GmbH wollen ihre Kräfte im Bereich der Energiespeicherung bündeln. Grundlage hierfür soll der bereits entwickelte Wärmespeicher von Kraftblock sein.
Das 2014 unter dem Namen Nebuma gegründete Unternehmen hat ein modulares, skalierbares Speichersystem entwickelt, das Wärme bis zu 1300 Grad Celsius vorhalten kann. Damit ist das containerbasierte System prädestiniert für Abwärme-Anwendungen in Industrie und Gewerbe.
Speichermedium ist entscheidend
Dino Mechenbier, der die Kooperation auf Seiten der Steag-Tochter begleitet, erklärt die Vorteile des Kraftblock-Speichers: „Dank der bedeutend höheren Gesamteffizienz gegenüber anderen Thermalspeichern können in der Abwärmenutzung künftig bis dato ungenutzte Potenziale ausgeschöpft werden, deren Erschließung bislang zu teuer war, weil die abzuschöpfende Wärme beispielsweise nicht dauerhaft, sondern nur zeitweilig anfällt.“ In solchen Fällen habe sich eine fest installierte Anlage zur Abwärmenutzung wegen der geringen Zahl an Betriebsstunden nicht rentiert; mit einer mobilen Lösung von Kraftblock sehe das nun anders aus.
Der Speicher kann modular erweitert werden und basiert auf einer Nanotechnologie. Dabei ist das Granulat, welches als Speichermedium fungiert, deutlich effizienter als Salz oder Beton, die üblicherweise nur Temperaturen von 600 Grad Celsius speichern können. (lm)



