Aus alt macht saniert neu: Die Verbände sehen beim GEG Luft nach oben.

Aus alt macht saniert neu: Die Verbände sehen beim GEG Luft nach oben.

Bild: © Ingo Bartussek/AdobeStock

Wohnungsunternehmen können für serielle Sanierungen nach dem Energiesprong-Prinzip seit dem 24. Januar 2020 mit mehr Förderung rechnen. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hin, die die Marktentwicklung von Energiesprong in Deutschland koordiniert.

Die KfW-Bankengruppe erhöht den Tilgungszuschuss für eine Sanierung zum Effizienzhaus 55 auf 40 Prozent. Ein Standard, der mit dem Energiesprong-Ansatz erreicht wird. Dies bedeutet, sie erzeugen dann die gesamte übers Jahr benötigte Energie für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom selbst.

10.000 Wohnungen in vier Jahren als Ziel

Die Nachfrage nach Energiesprong-Sanierungen sei enorm und übersteige schon jetzt das Angebot, so Uwe Bigalke, Teamleiter Energiesprong bei der Dena. "Jetzt ist die Bauwirtschaft gefordert, maßgeschneiderte, leicht umsetzbare und industrialisierte Sanierungslösungen zu entwickeln."

Insgesamt sollen in den nächsten vier Jahren mehr als 10.000 Wohnungen mit einem Marktvolumen von fast einer Milliarde Euro seriell saniert werden. Das ist das Ergebnis des ersten Energiesprong-Volume-Deals, einer Absichtserklärung von Wohnungs- und Bauwirtschaft, um die Nachfrage zu bündeln und Innovationsprozesse in der Bauwirtschaft anzustoßen. Auch gibt es bereits erste Anfragen, Bürogebäude oder Schulen seriell auf den NetZero-Standard (KfW Effizienzhaus 55) zu sanieren. (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper